Bio-Knospe Betrieb
Etwas über uns
Freiberger-Pferde
Buren-Ziegen
Verkaufen / Kaufen
Kontakt
   
 


Wir züchten in kleinem Rahmen Burenziegen. Wir versuchen mit den eigenen weiblichen Nachkommen den Bestand zu vergrössern. Im Moment haben wir sieben Ziegen und natürlich einen Bock.



Über den Schweizer Rassenstandard der Burenziegen wollen wir hier keine Abhandlungen schreiben. Vielmehr möchten wir unsere Erfahrungen zukünftigen Burenziegenhaltern mitteilen.

Das Fleisch der mit Raufutter gefütterten Burenziegen ist zart, cholesterinarm und ohne Ziegengeruch. Sollten Sie die Möglichkeit haben eine Burenziege zu melken: Die Milch ist ebenfalls sehr gut. Aber Vorsicht: Für eine Grossfamilie reicht des Melken einer einzelnen Fleischziege nicht.

Unsere Burenziegen bekommen nur eigenes Raufutter, das heisst: Heu, Emd, Silo und Gras. Sie bekommen kein Kraftfutter, Mais oder Weizen. Höchstens ganz wenig hartes Brot, wenn sie im Winter vom Auslauf in den Stall kommen.

Deshalb haben wir auch so unser Probleme mit dem geforderten Zuchtziel: 198g Gewichtszunahme pro Gitzi und Tag. Wir sind auch heute noch überzeugt, dass mit extensiven Fütterung, also ohne Kraftfutter, dies nicht möglich ist. Es darf nicht vergessen werden, dass der Magen der Ziegen eher klein ist.

Wir setzen auch weiterhin, nicht nur wegen dem Bio-Knospen-Label auf diese Art Fütterung. Wir sind auch überzeugt, dass dadurch der Fleischgeschmack so neutral bleibt. (als kein Ziegengeruch) Auch glauben wir, dass es für die Gesundheit der Ziege besser ist. Wir hatten bisher keine Probleme mit Darmparasiten und auch die Klauen sind zufriedenstellend.

Die Mehrlingsgeburten können wir, genauso wie den guten Mutterinstinkt, jedoch nur bestätigen.

Unser Bock darf das ganze Jahr bei den Ziegen bleiben, und wir hatten festgestellt, dass die Ziegen, solange sie säugen, gar nichts vom Bock wollen. Also wird es mit den gemäss Rassenstandard geforderten drei Ablammungen in zwei Jahren schwierig. Ausser die Gitzi werden früh weggenommen.

Das ist genau das, was wir nicht wollen.  Die jungen Gitziböcklein werden etwas früher geschlachtet, da sie nicht kastriert wurden und die weiblichen Gitzi später. Je nach Anzahl Gitzi der Mutterziege.